Kinder sind der Osteopathie sehr zugänglich und dies in jedem Alter. Insbesondere die frühzeitige Erkennung von Dysfunktionen sind für die weitere Entwicklung von Bedeutung. So können schon vorgeburtliche Einflüsse und auch Einwirkungen auf den Säugling durch eine komplizierte Geburt erkannt und behandelt werden. Hierzu zähen zum Beispiel lange Geburtszeiten, die Verwendung von Saugglocke oder Geburtszange sowie atypische Beckenlagen, die die Geburt erschweren können.
Folgen, die behandelt werden können sind vielfältig, so dass nur einige Beispiele genannt werden. Bei Säuglingen sind z.B. zu nennen:
- einseitige Kopfhaltung
- Kopfasymmetrien
- Schiefhals
- Trinkschwäche
- Fehlhaltungen des Körpers
Bei Kleinkindern und Kindern sind typische Beispiele für eine Behandlungsmöglichkeit:
- Koordinationsstörungen
- Gangstörungen
- verzögerte Sprachentwickung
- chronische Kopfschmerzen
- Rückenschmerzen
Die osteopathische Behandlung schließt allerdings die kinderärztlichen Untersuchungen und Betreuung auf keinen Fall aus! Es handelt sich auch bei Säuglingen, Kleinkindern und Kindern um keine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen. Zuschüsse sollten aber erfragt werden.


